Geschichte

Warum wir so sind, wie wir sind...

1972: Gründung der Gemeinde

Von Anfang an beteiligen wir die Gemeindemitglieder: Per Handzeichen entscheiden wir in der Gemeindeversammlung zur Gründung der Gemeinde, dass die Gemeinde Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum heißen soll. Wir fragen die Gemeinde, welche Gebäude zuerst gebaut werden sollen. Zunächst entsteht so der Kindergarten, dann das Jugendhaus, das später Gemeindehaus wird – eine Kirche wurde bis heute nicht realisiert.

1994-1996: Perspektivenwechsel durch Kindergartenprojekt

Unser DBZ-Kindergarten will sich neu als Nachbarschaftszentrum verstehen und stellt kritische Fragen: Wie muss unsere Gemeinde, wie müssen unsere Gottesdienste aussehen, damit Familien gerne kommen? Die Gemeinde wechselt von der Binnenfixierung zur Außenschau: Wie sehen uns eigentlich die, die (noch) nicht zu uns kommen? Die Umsetzung bleibt zunächst stehen bei neuen Familiengottesdiensten. Wir erkennen den Kindergarten als Zentrum der Gemeindeentwicklung und Erzieherinnen als treibende Kräfte. Mitarbeiter des Diakonischen Werkes erstellen eine umfangreiche Sozialraumanalyse, die der Gemeinde bis heute hilft zu erkennen, für welche Menschen wir unsere Angebote zuschneiden müssen: hoher Anteil von Konfessionslosen, wenige Menschen mit Migrationshintergrund, viele Ostdeutsche u.a. Nicht-Pfälzer, geringe Verweildauer im Pfarrbezirk, viele Hochhäuser, viele junge Familien, viele alte Menschen, drei Altenheime, nur ein Verein im Pfarrbezirk.

2001: Umrisse einer Vision, Start Jugendgottesdienst

Die Mitglieder unseres Teilpresbyteriums lesen Bücher zu Gottesdienst und Gemeindeentwicklung und besuchen vorbildliche Gemeinden. Wir erahnen Umrisse einer Vision und formulieren Slogans, u.a.:

  • „Neue haben Vorrang.“
  • „Wir haben einen Auftrag zur Mission.“
  • „Wir wollen eine wachsende Gemeinde sein.“
  • „Wir wenden uns den Kirchendistanzierten zu.“
  • „Gottesdienst muss Spaß machen.“
  • „In 2 Jahren soll es einen Gottesdienst für Kirchendistanzierte geben.“

Ab 2001 bieten wir Jugendgottesdienste an. Viele Eltern kommen mit und fragen: Warum gibt es einen solchen Gottesdienst nicht für „ältere Jugendliche“?

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