8 Qualitätskriterien wachsender Gemeinden

1. Bevollmächtigende Leitung

Biblisches Motto:

„... damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden.“

(Epheser 4,12)

Testfrage:

Ist in unserer Gemeinde der Dienst der Leiter (Pfarrer, Presbyter, Gruppenleiter) darauf konzentriert, andere Christen zum Dienst zu befähigen?

2. Gabenorientierte Mitarbeiterschaft

Biblisches Motto:

„Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der vielfältigen Gnade Gottes.“

(1. Petrus 4,10)

Testfrage:

Werden Aufgaben in unserer Gemeinde nach dem Kriterium verteilt, wo die einzelnen Christen ihre geistlichen Gaben haben?

3. Leidenschaftliche Spiritualität

Biblisches Motto:

„Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“

(Römer 12,11-12)

Testfrage:

Ist das geistliche Leben der Christen in unserer Gemeinde von intensivem Gebet, Begeisterung und Elan geprägt?

4. Zweckmäßige Strukturen

Biblisches Motto:

„Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“

(Markus 2,27)

Testfrage:

Sind die Formen, Ordnungen und Institutionen unserer Gemeinde unter dem Kriterium konzipiert, was für den Gemeindeaufbau hier und jetzt nachweislich am nützlichsten ist?

5. Inspirierender Gottesdienst

Biblisches Motto:

„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch. Den Geist dämpft nicht.“

(1. Thessalonicher 5, 16-19)

Testfrage:

Ist der Besuch des Gottesdienstes in unserer Gemeinde für die Gottesdienstbesucher eine inspirierende Erfahrung?

6. Ganzheitliche Kleingruppen

Biblisches Motto:

„Sie brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlgefallen beim ganzen Volk.“

(Apostelgeschichte 6,46-48)

Testfrage:

Sind die Kleingruppen in unserer Gemeinde darauf ausgerichtet, dass den realen Fragen und Bedürfnissen der Teilnehmer ganzheitlich begegnet wird?

7. Bedürfnisorientierte Evangelisation

Biblisches Motto:

„Den Juden bin ich wie ein Jude geworden... Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden... Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.“

(1. Korinther 9,20-22)

Testfrage:

Sind Formen und Inhalte der evangelistischen Aktivitäten in unserer Gemeinde auf die Bedürfnisse der Menschen bezogen, die gewonnen werden sollen?

8. Liebevolle Beziehungen

Biblisches Motto:

„Ein neu Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe... Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

(Johannes 13,34-35)

Testfrage:

Ist es in unserer Gemeinde spürbar, dass die Beziehungen der Christen von einem hohen Grad an Liebe und Zuwendung geprägt sind?

Was denken Sie?

In welchen dieser acht Bereiche hat die DBZ- Gemeinde ihre Stärken, wo ihre Schwächen?
Eine Schwäche ist nichts Schlechtes, denn gerade in diesem Bereich kann unsere Gemeinde am stärksten wachsen. Hier lohnt es sich besonders, Kraft und Zeit zu investieren! Und das kann jeder von uns, entweder durch aktives Handeln oder durch Gebet!

Ihre Meinung ist uns wichtig. Überlegen und reden Sie mit. Helfen Sie der DBZ-Gemeinde, voran zu kommen.

Analyse der Qualitätskriterien

Die acht Qualitätskriterien wurden entwickelt vom Ökumenischen Institut für Natürliche Gemeindeentwicklung (NGE).
In regelmäßigen Abständen lassen wir von diesem Institut eine Gemeindeanalyse erstellen, die unsere Stärken und Schwächen gemäß der einzelnen Qualitätskriterien aufzeigt.

Wir wollen transparent sein, deshalb machen wir auch die Analyse unserer Stärken und Schwächen öffentlich. Die ausführliche Analyse unserer DBZ-Gemeinde finden Sie hier:

» Gemeindeanalyse herunterladen: PDF (331,38 KB)

Entwicklung Gottesdienstbesucher

Seit Jahren erleben wir Wachstum in vielen Bereichen des Gemeindelebens (Mitarbeiterschaft, Kollekte, Anzahl der Gottesdienste etc.). Diese Graphik zeigt, dass sowohl strategische Entscheidungen der Gemeindeleitung als auch die Installation neuer Gottesdienstformate Auswirkungen auf die Gottesdienstbesucherzahlen hatten.

Entwicklung Gottesdienstbesucher